METABOLIC  BALANCE

 

Metabolic Balance gründet sich auf zwei Voraussetzungen.

1)      Jeder Mensch ist in der Lage alle erforderlichen Enzyme und Hormone selbst herzustellen, wenn ihm die dazu nötigen Bausteine zur Verfügung gestellt werden.

2)      Jeder Mensch mit einem ausgeglichenen Stoffwechsel ist in der Lage über seine inneren Signale jene Nahrungsmittel auszusuchen, die diese Bausteine enthalten.

Der Body Mass Index ist ein Instrument um festzustellen, ob ein Mensch übergewichtig ist. Ungenau ist er bei sehr muskelstarken Individuen, da er die Muskelmasse nicht berücksichtigt. Mit zunehmenden BMI erhöht sich die Todesfallwahrscheinlichkeit. Übergewicht in der EU ist allgegenwärtig, in Österreich sind 3 von 4 Männer und 2 von 4 Frauen zu dick. Neu eingeführte Lebensmittel in den letzten 20 Jahren führten wegen ihres hohen Kohlenhydratanteiles zu einem dramatischen Anstiegs des BMI in der Bevölkerung.

Unsere Nahrungsbestandteile sind Eiweiß, Kohlenhydrate, Fette sowie Wasser, Mineralstoffe, Spurenelemente, Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe. Kohlenhydrate bestehen aus tausenden aneinander gereihte Einfachzucker. Diese müssen getrennt werde, um durch die Darmschleimhaut in das Blut zu gelangen . Man unterscheidet langkettige Kohlenhydrat(z.B. Roggenbrot), die langsam zerlegt werden müssen und kurzkettige (z.B. Schokolade), die sehr rasch aufgenommen werden. Letztere sättigen nur kurz, um danach wieder Heißhunger zu erzeugen. Je nachdem ob Lebensmittel wenig oder hohe zuckerlastige Bestandteile enthält erhöht sich der Insulinspiegel im Körper. Ein stetig hoher Insulinspiegel verhindert den Fettabbau, begünstigt den Fettaufbau und der Mensch wird zunehmen. Der Igel im Winterschlaf macht sich diesen Mechanismus zugute. Im Herbst, wenn die Früchte auf dem Boden liegen, füllt er seine Kohlenhydratspeicher maximal auf, sind sie voll wird aufgrund des hohen Insulinspiegels Zucker in Fettgewebe umgewandelt, was er für seine Zeit des Schlafens braucht, um ihm Energie für seinen Grundumsatz zu liefern.

Ein weiterer wesentlicher Grund für die stetige Gewichtszunahme ist die Bewegungsarmut in der Bevölkerung. Während unsere Vorfahren täglich 30 km zurücklegten, beschränkt sich dies beim modernen Menschen auf 600m. Muskelarbeit und Insulin ergänzen sich in ihren Aufgaben für unseren Körper. Das alles berücksichtigt die Metabolic Balance und noch mehr, denn im Gegensatz zur österreichischen Gesellschaft für Ernährungswissenschaft sind Getreideprodukte, also langkettige Kohlenhydrate, nicht gleich gesunde Kohlenhydrate. Weißmehl, weißer Reis z.B. sind sehr wohl zuckerlastig und haben darüber hinaus auch eine geringe biologische Wertigkeit, da sie auch Eiweiß enthalten. Nur die Berücksichtigung der Zuckerbelastung und die Menge der aufgenommenen Kohlenhydrate führt zu stetig erniedrigten Insulinspiegel und in weiterer Folge zur Gewichtsreduktion. Deswegen bekommt jeder Klient einen auf ihn individuell zugeschnittenen Ernährungsplan. Dieser Plan wird

aufgrund ihrer Ernährungsgewohnheiten, ihrer Blutwerte und persönlichen Angaben (Krankheiten, Medikamente, Allergien) erstellt. Haben Sie keine Angst vor Fett, essen Sie weniger aber gute Kohlenhydrate, essen sie nur 3 Mahlzeiten am Tag, ernähren Sie sich kaloriengerecht. Eier sind keine Cholesterinbomben, sie enthalten im Gegenteil hochwertiges biologisches Eiweiß und sind ein wichtiger Bestandteil in der Stoffwechselumstellung, vorausgesetzt sie sind in ihrem Plan enthalten. Die Grundregeln der Metabolic Balance lauten, essen Sie nur 3 Mahlzeiten pro Tag, halten Sie zwischen den Mahlzeiten eine Pause von mindestens 5 Stunden ein, beginnen Sie jede Mahlzeit mit dem Eiweißanteil, jede Eiweißsorte nur 1x pro Tag, keine Mischen von verschiedenen Eiweißsorten während einer Mahlzeit, trinken sie ausreichend Flüssigkeit. Daraus erfolgt eine nachhaltige Gewichtsregulierung, Gesundung von Krankheitsbildern, gesteigertes Leistungsvermögen, mehr Vitalität und Lebensfreude.

Kriterien für das metabolische Syndrom sind ein erweiterter Bauchumfang, erhöhte Serumtriglyzeride,erniedrigtes HDL (gutes) Cholesterin, erhöhter Blutdruck sowie erhöhter Blutzucker. Daraus resultieren eine Fülle von Krankheiten, die die Lebenserwartung verkürzen.

Vision von Metabolic Balance.

 

1)      Wir sind zutiefst davon überzeugt, dass eine natürliche Ernährung ein essentieller Bestandteil für gesunde Entwicklung ist

2)      Ein ausgewogener, natürlicher Stoffwechsel ist die Basis für den harmonischen Ablauf aller Körperfunktionen. Damit sind wichtige Voraussetzungen für körperliche Gesundheit und seelisch geistige Zufriedenheit, Lebensfreude sowie bewusste Lebensführung geschaffen. Innere Signale können wieder besser wahrgenommen werden. Dies ermöglicht mehr Selbstverantwortung zu übernehmen und persönliche Entwicklung zu fördern.

3)      Wir wollen einen Beitrag leisten zur persönlichen ganzheitlichen Entwicklung des Einzelnen, in der Familie und in letzter Konsequenz in der gesamten Gesellschaft.

4)      Wir richten all unser Tun darauf aus, dass die Kenntnisse über eine gesunde Ernährung und ihr Zusammenhang mit dem Gleichgewicht des Stoffwechsels weltweit bekannt und ernst genommen werden. Hierfür stellen wir geeignete, leicht anwendbare Mittel/Systeme zur Verfügung, die einfach und individuell in der Anwendung sowie ganzheitlich und nachhaltig wirksam sind.

5)      Unserer gesellschaftlichen Verantwortung wollen wir dadurch gerecht werden dass wir mit unserer Arbeit neben dem gesundheitlichen Aspekt auch weitreichenden ökologischen und ökonomischen Nutzen bringen.

 

 

 

 

 

Dr.Georg Sator

Dr.Karl Rennerstrasse 91/o/2

2630 Ternitz-Pottschach

Tel: 02630/37597

e-Mail: ordi-sator@innonet.at

Homepage: www.ordination-dr-sator.at

           

 

 

 

Literatur: Metabolic Balance-Das Stoffwechselprogramm

                Metabolic Balance-Diabetiker

                Metabolic Balance-Mentalprogramm

                Metabolic Balance-Aktivprogramm

                Metabolic Balance-Kochbuch

                Metabolic Balance-Diät

Autor: Dr.Wolf Funfack,Verlag südwest

 

 

 

Der Vortrag  (MS PowerPoint)